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2011 - König Drosselbart

„König Drosselbart“ von Heiner Schnitzler Und wieder beginnt es, mit es war einmal…….. Ääääh, oder vielleicht doch nicht?. Wir mischen diesmal eine große Briese Arroganz und Hochmut mit weiblicher Überheblichkeit in Form einer schönen aber auch geliebten Tochter, welche auf des Vaters Schloss in ihrem goldenen Käfig sitzt, es sich gut gehen lässt und das Personal so schikaniert, das die Wände wackeln. Und da die über alles geliebte Tochter ihre Ansprüche nicht herunterschrauben will, und die Staatskasse sich immer mehr leert, muss der Vater zu anderen Mitteln greifen. So wird fix nach einem passenden Ehemann Ausschau gehalten, welche sich auch zahlreich einfinden, jedoch alle die nötige Etikette vermissen lassen, welche man in solchen Kreisen ja vermutet. So gesehen, würden die Brautschauenden Edelleute und die geliebte Tochter hervorragend zusammen passen, wenn, ja wenn die Ansprüche jener nicht so hoch wären. Aus gutem Grund platzt hier dem unter den Launen seiner Tochter leidenden Vater, der hoheitliche Kragen, und so drückt er den erstbesten vorbeiziehenden Mann, die Tochter aufs Auge. Ein in scheinbar sehr ärmlichen Verhältnissen lebender Bettler wird zum zukünftigen Weggefährten der sich Sträubenden, welche ihr Unglück noch gar nicht fassen kann. Mann könnte jetzt ja meinen, die Geschichte wäre zu Ende, Tochter weg mit Bettler, Ende gut alles gut, aber Fehlanzeige, hätten doch dann die anwesenden Kinder den tieferen Sinn dieses Märchens nicht verstehen können, den der Bettler entpuppt sich als König Drosselbart. Hier muss man dem weitsichtigen König Drosselbart schon eine gewisse Hochachtung entgegen bringen, denn wer kommt schon auf die verwegene Idee sich als Bettler zu verkleiden und der zukünftigen Ehefrau die andere Seite der Medaille zu zeigen. So begibt sich unsere uneinsichtige Hauptdarstellerin in die sozialen Niederungen des damaligen Burglebens und lernt langsam aber sicher dass es auch noch anderes gibt als Seidenkissen, Kanarienvögel und vor allem Personal, welches nach der königlichen Pfeife tanzt. So landet unsere Prinzessin nach vielen Irrungen und Wirrungen und um viele gute Erfahrungen reicher, zu guter Letzt als Küchenhilfe im Schloss von König Drosselbart, ihrem zukünftigem Ehemann. Dieser gibt sich im Beisein aller Anwesenden zu erkennen und ernennt die Prinzessin, welche geläutert und offen für die Nöte und Sorgen ihrer Mitmenschen ist, zu seiner Frau. Und wieder einmal kann man hier sehen, wie leicht es ist, mit ein wenig Arbeit vom Tellerwäscher zum Millionär zu kommen? Auch einen großen Dank an den Märchenautor, der es wunderbar verstanden hat, die Geschichte so zu schreiben, dass die hochnäsige und arrogante Rotzgöre wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt wird. Text dirk brückmann Bilder axel langhans

Individuelle Bilder

Marktfrauen verkaufen ihre Ware.
Die arrogante Königstochter kanzelt die Hochzeitskandidaten ab.
Die Prinzessin und König
Die Prinzessin
Marktfrauen
Die arrogante Königstochter kanzelt die Hochzeitskandidaten ab.
Die Prinzessin muss in der Küche arbeiten.
Die Hochzeitskandidaten beim Festmahl auf der Burg von König Drosselbart
Einer der uralten Hochzeitskandidaten.
Der Koch und der Hofnarr.
Die Prinzessin versteckt sich, da sie genascht hat, fürchtet sie eine Bestrafung.